
Die Luftwaffe hat zum ersten Mal ihre Eurofighter-Kampfflugzeuge mit einem KC-130J des deutsch-französischen binationalen BATS-Geschwaders betankt.
Die Operation fand über Neubrandenburg in 6.000 Metern Höhe statt und umfasste die Übertragung von mehr als sieben Tonnen Treibstoff auf sechs Flugzeuge, was einen wichtigen Fortschritt bei der Integration der gemeinsamen Luftbetankungskapazität beider Länder markiert.

Dieser Meilenstein folgt auf jüngste Tests Frankreichs, das bereits einen KC-130J desselben Geschwaders zur Betankung von Mirage 2000D- und Rafale-Kampfflugzeugen eingesetzt hatte. Seit 2021 vereint BATS französische und deutsche Flugzeuge und Besatzungen in einer bisher einmaligen Einheit in der Geschichte des C-130, mit fünf KC-130J und fünf C-130J-30 im Einsatz.
Die Gruppe wurde gegründet, um die Lücke zu schließen, die durch die Ausmusterung der C-160 Transall entstanden ist, und um die logistischen und taktischen Fähigkeiten der gemeinsamen Streitkräfte zu erweitern.

Neben der Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit trägt die Testkampagne dazu bei, die Betankungskompatibilität zwischen NATO-Flugzeugen unter verschiedenen Flugbedingungen, einschließlich Nachtoperationen mit Nachtsichtgeräten, zu validieren.
Mit einer vielfältigen Flotte, die Eurofighter, Mirage 2000, Rafale sowie Unterstützung durch Transportflugzeuge A400M und A330 MRTT umfasst, arbeiten Frankreich und Deutschland darauf hin, Transporteinsätze, Unterstützungsaufgaben und Luftbetankungen in Krisenszenarien und kombinierten militärischen Operationen integriert durchzuführen.
Quelle: The Aviationist | Foto: Instagram @team_luftwaffe | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
